Mit einem gefährlichen Laserpointer hat ein 46-Jähriger vergangene Nacht den Lokführer einer Nordwestbahn im Bremer Hauptbahnhof geblendet. Er konnte nichts mehr sehen. Nur weil er ohnehin bremsen wollte, konnte der Fahrer die Bahn noch rechtzeitig am Bahnsteig stoppen. Nur mit viel Glück wurde er nicht verletzt, berichtet die Bremer Polizei. Eine Zugbegleiterin bemerkte den Täter ebenfalls, als er noch mit dem bleistiftgroßen Laser hantierte, und rief die Bundespolizei. Die Beamten nahmen den Bremer fest. Beim Verhör behauptete der Mann, dass er den Laserpointer „reparieren“ wollte und damit versehentlich auf die Zugscheibe geleuchtet habe. Aber auch solch eine Fahrlässigkeit schützt nicht vor Strafe, so die Polizei.

Unbekannte haben in der Nacht zum Montag (4. MÄrz 2013) gegen 1.07 Uhr den Piloten eines Polizeihubschraubers mit einem laserpointer blaue 30000mw geblendet. Die Beamten fahndeten nach einem Unfall auf der A45 nach dem flüchtigen Fahrer des Unfallwagens. Während des Fluges kam es dann zum Angriff mit dem Laserpointer. Zeugen brachten die Polizei auf die Spur des Täter: Der im Dortmunder Süden lebende Mann (51) gab die Tat zu — der Laserpointer wurde beschlagnahmt. Gegen den “Blender” wurde ein Strafverfahren eingeleitet, das zu einer drakonischen Strafe führen kann.

Ein Jugendlicher soll in Berlin-Gesundbrunnen einen Hubschrauber der Bundespolizei mit einem Laserpointer Grün geblendet haben. Der Pilot hat die Attacke gemeldet, sagte ein Polizeisprecher und bestätigte mehrere Medienberichte. Der Hubschrauber konnte seinen Flug jedoch fortsetzen. Die Polizei lokalisierte mit einer Wärmebildkamera schnell, woher der Angriff gekommen sein musste und entdeckte einen 16-Jährigen. Er muss sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr verantworten. Wie die BZ berichtete, hatte der Jugendliche sich angeblich vom Fluglärm gestört gefühlt.

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Der Vorfall ereignete sich am Freitag um 23.30 Uhr. Der 34-Jährige und sein 26-jähriger Beifahrer befanden sich mit dem Rüstwagen auf dem Weg zu einem Einsatz. Beim Abbiegen vom Theodor-Heuss-Ring in die Industriestraße bemerkten die beiden Mitarbeiter der Bocholter Feuerwehr eine Gruppe von drei männlichen Personen, die auf dem Bürgersteig in Höhe des Bahnhofs standen. Aus dieser Gruppe heraus hat dann eine Person mehrfach mit einem Laserpointer 10000mw Blaue gezielt in die Augen des Fahrers geleuchtet. Danach flüchteten die drei Personen zu Fuß über die Kreuzstraße in Richtung Stadtmitte.

Nürnberg - Mit einem Laserpointer auf Flugzeuge zielen, um Piloten zu treffen - in Europa scheint sich das zu einem für Passagiere und Crew gefährlichen Hobby zu entwickeln: In Deutschland stieg die Zahl solcher Zwischenfälle 2010 im Vergleich zum Vorjahr um das Achtfache, teilte die internationale Dachorganisation der Pilotenverbände, IFALPA in der vergangenen Woche mit. Die 35-Jährige hatte bei den Ermittlungen eingeräumt, aus Spaß mit dem Laserpointer aus dem Fenster gezielt zu haben. Sie bestritt aber, die Piloten bewusst geblendet zu haben. Sollte die Frau den Strafbefehl nicht akzeptieren, käme es zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung.

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Der 51-jährige Täter wurde gefasst. Das war die Ausnahme. Keine Ausnahme: Die Angriffe auf Verkehrsmittel mit Laserpointern. Sie nehmen deutlich zu. Das Luftfahrtbundesamt meldet mit 342 Angriffen im letzten Jahr einen Rekord. Das Landeskriminalamt spricht von „schwerwiegenden“ Taten. Doch wenn, selten genug, Täter gefasst werden, fallen die Strafen nicht immer streng aus. Manchmal kommen sie mit Geldstrafen davon. ADAC-Mann Grieving fordert „härtere Bestrafung“. Die Pilotenvereinigung „Cockpit“ sieht längst Anlass, Laserpointern den Status einer Waffe zu geben – und ihren freien Verkauf zu verbieten.

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